Podiumsdiskussion : EU-FREIHANDEL VERSUS NACHHALTIGKEIT?! Mit Christian Felber

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Podiumsdiskussion : EU-FREIHANDEL VERSUS NACHHALTIGKEIT?! Mit Christian Felber

von Fairtrade Lëtzebuerg

Am Donnerstag, 17.01.2019 organisierte die NGO Fairtrade Lëtzebuerg eine Podiumsdiskussion zum Thema "EU-FREIHANDEL VERSUS NACHHALTIGKEIT?! mit Christian Felber, dem Gründer der Gemeinwohl-Ökonomie Bewegung, dem Erfinder der Gemeinwohl Bilanz und Autor von 15 Büchern, den Europaabgeordneten Charles Goerens und Christophe Hansen und der Ökonomin Sarah Mellouet. Die Diskussion wurde moderiert von Danièle Weber.

Mehr zum Thema der Podiumsdiskussion

Die Europäische Union strebt derzeit mehr als ein Dutzend Freihandelsabkommen an, unter anderem mit Japan, verschiedenen Ländern vom Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN), Mexiko und den Mercosur-Ländern. Diskussionen über Freihandel oder Protektionismus werfen zusätzlich Fragen über nachhaltige Entiwcklung auf. In diesem Zusammenhang muss auch die Frage der Menschenrechte und Arbeitnehmerrechte behandelt werden.

Regierungen sind entschlossen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu erreichen, Unternehmen berichten zudem vermehrt über den Beitrag ihrer Aktivität zu einer nachhaltigen Entwicklung. Jetzt muss auch die Handelspolitik nachziehen und nachhaltig gestaltet werden.

Angesichts dieser Abkommen wir vermehrt folgende Frage aufgeworfen: In diesen Freihandelsabkommen, sind die Kapitel über nachhaltige Entwicklung nur ein Zubehör zur Gewinnmaximierung oder sind sie der ausschlaggebende Faktor, der Freihandelsabkommen auf das richtige Gleis für das Erreichen von den Zielen für nachhaltigen Entwicklung (SDGs) lenken?

Mehr über die Gemeinwohlökonomie

"Es gibt eine Alternative zu Kapitalismus und Planwirtschaft. Die Gemeinwohl-Ökonomie baut nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz, sondern auf Gemeinwohl-Streben und Kooperation – denselben humanen Grundwerten, die unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen lassen. Gewinn ist nur noch Mittel, nicht mehr Zweck der unternehmerischen Tätigkeit. Die Gemeinwohlbilanz wird zur Hauptbilanz: Je sozial verantwortlicher, ökologisch nachhaltiger, demokratischer und solidarischer sich Unternehmen verhalten, desto mehr Vorteile – von niedrigeren Steuern, Zöllen und Zinsen bis zum Vorrang beim öffentlichen Einkauf – erhalten sie. Die Systemdynamik belohnt endlich die richtigen Verhaltensweisen: Ehrlichkeit, Empathie, Kooperation, Großzügigkeit und Solidarität. In der Gemeinwohl-Ökonomie stimmen die Werte unserer Alltagsbeziehungen mit den Werten der Wirtschaft überein."

Entdecken Sie hier einige Fotos der Podiumsdiskussion:

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