„Coffee to go-Mehrwegbecher“ – bio und fair

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„Coffee to go-Mehrwegbecher“ – bio und fair

par Fairtrade Lëtzebuerg

Ein Bonus für Wanderer und Umwelt

Das Nachhaltigkeitsministerium, die SuperDrecksKëscht (SDK) und die nationale Wandervereinigung haben heute zusammen ein Pilotprojekt zur Vermeidung von Plastikabfall vorgestellt. Im Rahmen einer Konvention mit dem Ministerium verteilt die Vereinigung künftig gegen ein Entgelt Mehrweg-Wanderbecher an ihre Mitglieder.

Den Anstoß des Projektes bildete eine Anfrage der „Fédération Luxembourgeoise de Marche Populaire“ (FLMP). Sie organisiert jährlich etwa 70-75 Wanderungen mit durchschnittlich 1000 Teilnehmern pro Wanderung und versorgt die Teilnehmer an den Verpflegungspunkten entlang der Wanderrouten mit verschiedenen Heiß- und Kaltgetränken. Diese werden bisher in Einwegbechern angeboten. Das Ziel ist, durch die Einführung der Mehrweg-Becher die jährlich um die 200 000 Einwegbecher schrittweise durch eine umweltschonende Alternative zu ersetzen.

Mehrwegbecher mit guten Recycling-Eigenschaften
Der angebotene Mehrweg-Becher wird aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt, mit einem Deckel aus Polypropylen. Die Eigenschaften dieses thermoplastischen Kunststoffes erlauben es, dass der Becher bruchstabil, mikrowellengeeignet und spülmaschinenfest ist – somit ein idealer Mehrwegbecher.

Wichtig ist, dass der Becher einer Rückproduktion zugeführt werden kann: Falls der Becher nicht mehr gebrauchsfähig ist, kann der Wanderer diesen an die FLMP zurückgeben. Von dort aus kommt er zur SDK, welche ihn an den Hersteller zurückschickt. Anschließend gelangt der Becher wieder in den Produktionskreislauf der neuen Becher und zeigt somit ein Beispiel der Kreislaufwirtschaft auf.

SDK macht Beratung und Sensibilisierung
Der Schwerpunkt der Kooperation mit der SDK liegt in der Beratung. Die SDK arbeitet daher auch zukünftig mit der Wanderföderation (ausgezeichnet mit dem Label der SuperDrecksKëscht® fir Betriber) zusammen, um sie zu unterstützen und bezüglich der Abfallwirtschaft zu beraten. Im Frühling 2018 soll in diesem Rahmen eine Sensibilisierungskampagne gestartet werden, um der Problematik der Einwegbecher entgegenzuwirken.

Eine weitere Kooperation mit „Fairtrade Lëtzebuerg“: „Coffee to go-Mehrwegbecher“ – bio und fair
In Zusammenarbeit mit „Fairtrade Lëtzebuerg“ soll gleichzeitig ein Sonderprojekt für die Förderung von Fair-Trade-Mehrweg-Kaffeebechern gestartet werden. Nachhaltigkeit beschränkt sich somit nicht nur auf die Frage der "Verpackung", sondern umfasst im Sinne einer ganzheitliche Herangehensweise auch den Inhalt eines Kaffeebechers: Bio und Fairtrade.

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